Wälder

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Auf dieser Seite werden alle 17 auf «chamapedia.ch» verzeichneten Wälder angezeigt und aufgelistet:

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Aktuell sind 17 Wälder verzeichnet:

WälderKurzbeschreibung
BiberseerwaldRund vier Hektaren grosser Wald, der nördlich des Weilers Bibersee an der Kantonsgrenze zu Zürich liegt. Ehemals war das Gehölz Teil des Oberwilerwaldes, bis der Eisenbahnbau in den 1860er- und der Nationalstrassenbau in den 1970er-Jahren der Landschaft nördlich von Bibersee stark veränderte.
BiberseerwäldliDas kleine Waldstück umfasst knapp eine Hektare und liegt auf einer Anhöhe südlich des Weilers Bibersee an der Gemeindegrenze zu Steinhausen. Das Wäldchen existierte sicher bereits im 17. Jahrhundert und wurde damals Biberseerholz respektive Biberseerhölzli genannt.
DonnerwäldliKleiner, schmaler Waldstreifen nordwestlich von Enikon, von der Rüti hinunter an die Autobahn A4a. Für die Anlage der Inertdeponie Rüti wird 2011 der westliche Teil des Wäldchens gerodet.
ErlenwäldliKleines, knapp 0.8 Hektaren grosses Waldstück auf der Städtlerallmend. Das Wäldchen in der Form eines Dreiecks liegt heute an der Ausfahrt Cham Ost der Autobahn A4a.
Gibelwäldli (Oberwil)Kleines Wäldchen auf dem Gibel, einer kleinen Anhöhe (447 m ü.M.) südwestlich von Oberwil. Bis ins 18. Jahrhundert erscheint es als Gibelholz oder als Gibelhölzli in den Schriftquellen.
HatwilerholzKleiner Wald südöstlich des Hofes Hatwil, der höchste Punkt des Wäldchens erreicht 451 m ü.M. Das Wäldlein wird im 17. und 18. Jahrhundert auch als Frauentalerwald, Gmeindhölzli oder Hatwilerwald bezeichnet.
IslikerwaldKnapp fünf Hektaren grosses Waldstück an der Grenze zum Kanton Zug an der Mündung des Hatwilerbächlis in die Lorzen. Wohl seit dem 13. Jahrhundert gehört der Wald dem Zisterzienserinnenkloster Frauenthal.
PlegiwäldliDas genau ein Hektar grosse Wäldchen liegt nordöstlich des Hofes Plegi bei einer Anhöhe auf gut 440 m ü.M.. Im 18. Jahrhundert hiess das Waldstück Plegihölzli, in früheren Jahrhunderten wurde es wahrscheinlich Pfaffenhölzli genannt.
RehholzMit rund 19,5 Hektaren Fläche gehört das Rehholz östlich von Rumentikon zu den grösseren Waldgebieten in der Gemeinde Cham. Mit Rehen hat der Name aber nichts zu tun.
ReitibuechUrsprünglich reichte der Städtlerwald noch rund 200 Meter weiter nach Süden bis zur Schluecht. Diese südlichsten Waldteile, Reitibuech und Schluechtholz genannt, wurden im 18. Jahrhundert abgeholzt. Heute wird das Gebiet landwirtschaftlich und als Naherholungsraum genutzt.
RütiwäldliDas Rütiwäldli ist ein etwa 0.87 Hektaren grosses Wäldchen nördlich von Enikon. Seit dem frühen 17. Jahrhundert ist es in den Schriftquellen nachweisbar.
SchluechtholzEhemaliges Waldstück nördlich der Schluecht, ursprünglich der südlichste Teil des Städtlerwaldes. 1370 wird das Gehölz erstmals schriftlich erwähnt. 1504 verkauft es die Stadt Zug an die Genossenschaft im Städtli. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wird das Schluechtholz abgeholzt und seither als Ackerland und für den Wein- und Obstbau genutzt.
StreckiwäldliRund 2.3 Hektaren grosses Wäldchen nördlich des Quartiers Rörliberg, östlich begrenzt durch die Sinserstrasse und das angrenzende Landgut Hammer. Heute bezeichnen es Einheimische auch als Hammerwäldli.
ToggenhölzliKleines Wäldchen an der Gemeindegrenze von Cham und Hünenberg. Durch das Wäldchen führt der Weg von Cham über Enikon nach St. Wolfgang, einst ein Zubringer zur alten Landstrasse von Luzern über St. Wolfgang, Rumentikon und Knonau nach Zürich. Vom 16. bis ins 18. Jahrhundert entschied der Zuger Stadtrat darüber, ob, wieviel und welches Holz hier gefällt werden durfte.
UnterholzLanggezogener Wald östlich und nordöstlich von Hatwil, auf einer sanften Geländekuppe an der Kantonsgrenze zu Zürich. Der grösste Teil des Waldes liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Maschwanden. Nur der südliche Zipfel – er wird im 17. und 18. Jahrhundert Ischlag oder Maschwanderholz genannt – gehört zur Gemeinde Cham. Am östlichen Waldrand entlang verlief einst die wichtige Landstrasse von Zug nach Bremgarten.
UsserholzRund 3.2 Hektaren grosses Wäldchen nordwestlich von Niederwil. Es liegt an der Grenze der ehemaligen Rumentikerallmend. Im Spätmittelalter wird das Wäldchen Oberholz und im dem 18. Jahrhundert auch Rumentikerhölzli genannt.
VogelwäldliKleines Gehölz nördlich der Papierfabrik, das von Ost nach West vom Teuflibach durchflossen wird. Der Name erinnert an die einstige Besitzerfamilie der Papierfabrik Cham.