Wälder

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Auf dieser Seite werden alle 20 auf Chamapedia verzeichneten Wälder angezeigt und aufgelistet:

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SeiteKurzbeschreibung
BiberseerwaldDer Biberseerwald ist ein rund vier Hektaren grosser Wald, der nördlich des Weilers Bibersee an der Kantonsgrenze zu Zürich liegt. Ehemals ist das Gehölz Teil des Oberwilerwaldes, bis der Eisenbahnbau in den 1860er und der Nationalstrassenbau in den 1970er Jahren der Landschaft nördlich des Weilers Bibersee stark verändert.
BiberseerwäldliDas kleine Waldstück umfasst knapp eine Hektare und liegt auf einer Anhöhe südlich des Weilers Bibersee an der Gemeindegrenze zu Steinhausen. Das Wäldchen existiert sicher bereits im 17. Jahrhundert und wird Biberseerholz respektive Biberseerhölzli genannt.
DonnerwäldliDer kleine, schmale Streifen Wald befindet sich nordwestlich von Enikon, von der Rüti hinunter an die Autobahn A4a. Die Namensgebung ist nicht geklärt.
ErlenwäldliDas kleine, knapp 0.8 Hektaren grosse Waldstück liegt auf der Städtlerallmend, an der Ausfahrt Cham Ost der Autobahn A4a.
FrauentalerwaldDer langgezogene Wald, der sich von Hagendorn bis zum Hof Wannhäusern erstreckt, gehört seit dem 13. Jahrhundert zum Besitz des Zisterzienserinnenklosters Frauenthal. Im 16. und 17. Jahrhundert erscheint der Wald in den Schriftquellen auch als Frauentalerholz.
Gibelwäldli (Oberwil)Kleines Wäldchen auf dem Gibel, einer kleinen Anhöhe (447 m ü. M.) südwestlich von Oberwil. Bis ins 18. Jahrhundert erscheint es als Gibelholz oder als Gibelhölzli in den Schriftquellen.
HatwilerholzKleiner Wald südöstlich des Hofs Hatwil, der höchste Punkt erreicht 451 m ü. M. Das Wäldchen wurde im 17. und 18. Jahrhundert auch als Frauentalerwald, Gmeindhölzli oder Hatwilerwald bezeichnet.
IslikerwaldKnapp fünf Hektaren grosses Waldstück an der Grenze zum Kanton Zug an der Mündung des Hatwilerbächlis in die Lorzen. Wohl seit dem 13. Jahrhundert gehört der Wald dem Zisterzienserinnenkloster Frauenthal.
PfadrütiKleines Wäldchen östlich des Quartiers Pfad. Bis ins 18. Jahrhundert hiess das Wäldchen Rütiholz und gehörte wohl zum nördlichen Teil des Städtlerwalds.
PfadwaldDer knapp vier Hektaren grosse Wald nordwestlich des Quartiers Pfad liegt zwischen Friesencham und dem Hof Dürrbach.
PlegiwäldliDas genau ein Hektar grosse Wäldchen liegt nordöstlich des Hofes Plegi bei einer Anhöhe auf gut 440 m ü. M.. Im 18. Jahrhundert hiess das Waldstück Plegihölzli, in früheren Jahrhunderten wurde es wahrscheinlich Pfaffenhölzli genannt.
RehholzMit rund 19,5 Hektaren Fläche gehört das Rehholz östlich von Rumentikon zu den grösseren Waldgebieten in der Gemeinde Cham. Mit Rehen hat der Name aber nichts zu tun.
ReitibuechUrsprünglich reichte der Städtlerwald noch rund 200 Meter weiter nach Süden bis zur Schluecht. Diese südlichsten Waldteile, Reitibuech und Schluechtholz genannt, wurden im 18. Jahrhundert abgeholzt. Heute wird das Gebiet landwirtschaftlich und als Naherholungsraum genutzt.
RütiwäldliDas Rütiwäldli ist ein etwa 0.87 Hektaren grosses Wäldchen nördlich von Enikon. Seit dem frühen 17. Jahrhundert ist es in den Schriftquellen nachweisbar.
SchluechtholzEhemaliges Waldstück nördlich der Schluecht, ursprünglich der südlichste Teil des Städtlerwaldes. 1370 wird das Gehölz erstmals schriftlich erwähnt. 1504 verkauft es die Stadt Zug an die Genossenschaft im Städtli. In der Mitte des 17. Jahrhunderts wird das Schluechtholz abgeholzt und seither als Ackerland und für den Wein- und Obstbau genutzt.
StreckiwäldliRund 2.3 Hektaren grosses Wäldchen nördlich des Quartiers Rörliberg, östlich begrenzt durch die Sinserstrasse und das angrenzende Landgut Hammer. Heute bezeichnen es Einheimische auch als Hammerwäldli.
ToggenhölzliKleines Wäldchen an der Gemeindegrenze von Cham und Hünenberg. Durch das Wäldchen führt der Weg von Cham über Enikon nach St. Wolfgang, einst ein Zubringer zur alten Landstrasse von Luzern über St. Wolfgang, Rumentikon und Knonau nach Zürich. Vom 16. bis ins 18. Jahrhundert entschied der Zuger Stadtrat darüber, ob, wieviel und welches Holz hier gefällt werden durfte.
UnterholzLanggezogener Wald östlich und nordöstlich von Hatwil, auf einer sanften Geländekuppe an der Kantonsgrenze zu Zürich. Der grösste Teil des Waldes liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Maschwanden. Nur der südliche Zipfel – er wird im 17. und 18. Jahrhundert Ischlag oder Maschwanderholz genannt – gehört zur Gemeinde Cham. Am östlichen Waldrand entlang verlief einst die wichtige Landstrasse von Zug nach Bremgarten.
UsserholzRund 3.2 Hektaren grosses Wäldchen nordwestlich von Niederwil. Es liegt an der Grenze der ehemaligen Rumentikerallmend. Im Spätmittelalter wird das Wäldchen Oberholz und im dem 18. Jahrhundert auch Rumentikerhölzli genannt.
VogelwäldliKleines Gehölz nördlich der Papierfabrik, das von Ost nach West vom Teuflibach durchflossen wird. Der Name erinnert an die einstige Besitzerfamilie der Papierfabrik Cham.