Rütiwäldli

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Das Rütiwäldli, gesehen auf dem Weg von Enikon in Richtung St. Wolfgang

Rütiwäldli, Holzschlag auf der Südseite
Rütiwäldli, Holzschlag auf der Südseite, Detail
Durch den Wald in Richtung Donnerwäldli
Rütiwäldli, gesehen vom Donnerwäldli aus
Rütiwäldli, gesehen von der Autobahn A4 in Richtung Südwesten
Das Rütiwäldli im Abendlicht, von Westen gegen Osten, im Vordergrund der Weidhof

Das Rütiwäldli ist ein etwa 0.87 Hektaren grosses Wäldchen nördlich von Enikon. Seit dem frühen 17. Jahrhundert ist es in den Schriftquellen nachweisbar.


Chronologie

1630 Im frühen 17. Jahrhundert erscheint der «Rüttj waldt» erstmals in den Schriftquellen. [1]

um 1845 Auf der 1845/46 aufgenommenen Landeskarte des Genfer Kartografen Claude Marie Jules Anselmier (1815–1895) ist zwischen Enikon und Lindencham ein grösseres Waldstück eingezeichnet, etwa dort, wo heute das Rütiwäldli liegt.

1887 Auf der Landeskarte von Hermann Siegfried (1819–1879) ist das Rütiwäldli eingetragen. Ein Feldweg führt von Enikon her in das Waldstück und endet hier. Der Waldumfang ist seit jener Zeit praktisch unverändert.

2017 Das Rütiwäldli gehört verschiedenen Privatpersonen aus Cham, Unterägeri und Trimmis GR. [2]


Namensgebung

Der Name Rütiwäldli und die westlich angrenzende Flurname Rüti weisen darauf hin, dass die ursprüngliche Waldfläche hier grösser war und wohl vor dem Jahr 1600 gerodet wurde. Schwzdt. Rüti f. bedeutet «Rodung, gerodetes Waldstück». [3]


Karten

Siegfriedkarte 1887

1507 Siegfried-Karte Seidelbach.jpg

Aktueller Kartenausschnitt

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Einzelnachweise

  1. Staatsarchiv Zug, Hypothekenbücher, Bd. 21, fol. 10v
  2. www.zugmap.ch, Einträge Grundstücknummern 2236 und 3233 [Stand: 05.11.2017]
  3. Dittli, Beat, Zuger Ortsnamen. Lexikon der Siedlungs-, Flur- und Gewässernamen im Kanton Zug. Lokalisierung, Deutung, Geschichten, Zug 2007, Bd. 4, S. 133, 135, 145