Erlenwäldli

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Kleines, knapp 0.8 Hektaren grosses Waldstück auf der Städtlerallmend. Das Wäldchen in der Form eines Dreiecks liegt heute an der Ausfahrt Cham Ost der Autobahn A4a.


Chronologie

1887 Auf der Schweizerischen Landeskarte von Hermann Siegfried (1819–1879) wird das Erlenwäldli erstmals erwähnt. Das Wäldchen ist etwas grösser als heute und es hat die Form eines Fünfecks.

1898 Das Erlenwäldli gehört Bartholomäus Hausheer. [1]

1939–1943 Der westliche Teil des Erlenwäldlis wird gerodet. Das Waldstück hat nun eine dreieckige Form.

1971–1975 Mit dem Bau der Autobahn A4a von Cham nach Walterswil verschwindet die südöstliche Ecke des Erlenwäldlis. Am 15. Oktober 1974 eröffnen Bundesrat Hans Hürlimann (1918–1994) und Regierungsrat Alois Hürlimann (1916–2003) das Teilstück von Gisikon bis Cham Alpenblick, das östlich am Erlenwäldli vorbeiführt. [2]

1979 Am 10. Juli donnern die ersten Fahrzeuge über die neue, 8.5 Kilometer lange Autobahn A4a. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte wird die Umgebung der Autobahnausfahrt Cham Ost wieder aufgeforstet, so dass das Erlenwäldli heute wieder nur durch einen Flurweg von der Autobahn getrennt ist. [3]

2017 Das Erlenwäldli gehört heute der Waldgenossenschaft Städtli. [4]


Namensgebung

Der Name verweist auf das Vorkommen der «Schwarzerle» (lat. alnus glutinosa) oder der «Grauerle» (lat. alnus incana). Unklar ist, ob das Waldstück erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden ist. [5]


Aktueller Kartenausschnitt

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Einzelnachweise

  1. Baumgartner, Kaspar, Stumpen-Chronik, Der Bauernhof Stumpen in Cham von 1898–1998, Cham 2003, S. 18f.
  2. Zuger Neujahrsblatt 1976, Chronik 15.10.1974
  3. Zuger Neujahrsblatt 1981, Chronik 10.07.1979
  4. www.zugmap.ch, Eintrag Grundstücknummer 2366 [Stand: 20.10.2017]
  5. Dittli, Beat, Zuger Ortsnamen. Lexikon der Siedlungs-, Flur- und Gewässernamen im Kanton Zug. Lokalisierung, Deutung, Geschichten, Zug 2007, Bd. 2, S. 83, 86