Streckiwäldli

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Das Streckiwäldli, gesehen von Südwesten nach Nordosten, im Vordergrund die Familiengärten im Rörliberg


Blick vom Weidhof auf das Streckiwäldli
Von Nordwesten her fliesst der Seidelbach (Wasenbächli) ins Streckiwäldli hinein
Der Robinsonspielplatz beim Streckiwäldli
Das Streckiwäldli von der Sinserstrasse aus gesehen
Blick in Richtung Süden zum Streckiwäldli

Rund 2.3 Hektaren grosses Wäldchen nördlich des Quartiers Rörliberg, östlich begrenzt durch die Sinserstrasse und das angrenzende Landgut Hammer. Heute bezeichnen es Einheimische auch als Hammerwäldli.


Chronologie

um 1845 Auf der 1845/46 aufgenommenen Landeskarte des Genfer Kartografen Claude Marie Jules Anselmier (1815–1895) ist westlich des Landgutes Hammer, dort, wo heute das Streckiwäldli liegt, Wald eingezeichnet.

1887 Im Topografischen Atlas von Hermann Siegfried (1819–1879) erscheint das Streckiwäldli nur unwesentlich kleiner. Der Wald wird von West nach Ost vom Seidelbach (Wasenbächli) durchflossen.

2015 Der Quartierverein Röhrliberg betreibt an der Südwestecke des Waldes einen Robinsonspielplatz für die Kinder des Quartiers: Ein Piratenschiff, eine Ritterburg oder ein Marterpfahl ... alles selbst aus Holz von Kindern und Erwachsenen gezimmert. Geöffnet ist der Spielplatz jeweils am Samstag Nachmittag. [1]

2017 Der Wald gehört Alois Bernhard Iten aus Zug [2]


Namensgebung

Die Namensgebung bezieht sich klar auf das östlich gelegene ehemalige Kupferschmiede an der Lorze. Das schweizerdeutsche Wort «Strecki» bedeutet «Streckwerk zur Bearbeitung von Metallen» (d.h. ausdehnen und verlängern von Metall durch Hämmern). In Cham ist die Kupferschmiede an der Lorze seit 1690 nachgewiesen, die Namenvariation ist beträchtlich: Strecki, Chupferstrecki, Chupferhammer, Chupferschmitten oder Hammerschmitten. Mit der Unterstützung von Wasserkraft wurde Kupfer durch Hämmern gestreckt und zu Kupferblech verarbeitet. [3]


Karten

Siegfriedkarte 1887

Aktueller Kartenausschnitt

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Einzelnachweise

  1. www.roehrliberg.ch, Informationen zum Robinsonspielplatz [Stand: 28.11.2017]
  2. www.zugmap.ch, Eintrag Grundstücknummer 2237 [Stand: 15.10.2017]
  3. Dittli, Beat, Zuger Ortsnamen. Lexikon der Siedlungs-, Flur- und Gewässernamen im Kanton Zug. Lokalisierung, Deutung, Geschichten, Zug 2007, Bd. 2, S. 375; Bd. 4, S. 353, 428f.