Islikerwald

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Das Hatwilerbächli durchfliesst den Islikerwald von Ost nach West und mündet in die Lorze
Mächtiger Baumstrunk im Islikerwald

Knapp fünf Hektaren grosses Waldstück an der Grenze zum Kanton Zug an der Mündung des Hatwilerbächlis in die Lorzen. Wohl seit dem 13. Jahrhundert gehört der Wald dem Zisterzienserinnenkloster Frauenthal.


Chronologie

1717 Auf dem Zehntenplan des Zisterzienserinnenklosters Frauenthal ist der Islikerwald (ohne Namensnennung) und unmittelbar südlich davon eine ungedeckte Lorzenbrücke eingezeichnet. [1]

1770/1773 Auf der Vogteienkarte von Franz Fidel Landtwing (1714–1782) und Jakob Joseph Clausner (1744–1797), der ersten exakt gezeichneten Karte mit Teilen des Kantons Zug, ist das Waldstück als «Kühe höltzlein» eingetragen.

1887 Im Topografischen Atlas von Hermann Siegfried (1819–1879) ist das Waldstück in ähnlichen Dimensionen eingezeichnet wie heute. Nur gegen Osten dehnt sich der Wald im 20. Jahrhundert noch etwas aus.

2017 Das ganze Waldstück gehört dem Kloster Frauenthal. [2]


Namensgebung

Das Wäldchen ist nach dem nahe gelegenen, bereits im 13. Jahrhundert bestehenden Hof Isliken benannt, der zu den Gütern des Zisterzienserinnenklosters Frauenthal gehört. Der Islikerwald hiess im 18. Jahrhundert Chüehölzli. Im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit wurde ganz selbstverständlich auch Vieh in die Wälder aufgetrieben. [3]


Aktueller Kartenausschnitt

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Einzelnachweise

  1. Gruber, Eugen, Geschichte von Frauenthal, Zug 1966, S. 169
  2. www.zugmap.ch, Eintrag Grundstücknummer 1112 [Stand: 27.12.2017]
  3. Dittli, Beat, Zuger Ortsnamen. Lexikon der Siedlungs-, Flur- und Gewässernamen im Kanton Zug. Lokalisierung, Deutung, Geschichten, Zug 2007, Bd. 1, S. 481; Bd. 3, S. 110