Hünenbergerstrasse 17, Villa Cottage

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Ein Bijou von einem Haus: die Villa Cottage an der Hünenbergerstrasse 17
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An der Hünenbergerstrasse 17 befand sich von 1886 bis 1967 die grosszügige Villa Cottage. Erbaut wurde sie vom amerikanischen Milchsüdi-Direktor George Ham Page. Dementsprechend wirkte das Anwesen wie ein Landhaus aus einem amerikanischen Film.


Chronologie

1866 Gründung der Anglo-Swiss Condensed Milk Company, genannt «Milchsüdi».

1876 «Milchsüdi»-Besitzer George Ham Page (1836–1899) baut für sich, seine Familie und seinen Bruder die Kolonialstilhäuser beim Bahnhof Cham. [1]

1886 George Ham Page lässt das «Cottage» an der Hünenbergerstrasse 17 erbauen. «Cottage» bedeutet «kleines Landhaus», was eine Untertreibung sondergleichen ist: Die Villa mit Türmchen, Veranda und runden Erkern nach amerikanischem Vorbild (sogenannte «Bay-Windows») weist über 20 Zimmer auf und ist herrschaftlich und repräsentabel durch und durch. Ähnlich wie die Kolonialstilhäuser beim Bahnhof ist das «Cottage» in der Art amerikanischer Landhäuser des 19. Jahrhunderts gestaltet. Auf der Strassenseite prangt ein Türmchen mit hohem, unten geschweiftem Spitzhelm in den Himmel, gedeckt ist es mit glasierten Ziegeln. Der umgebende Park nimmt die gesamte Fläche zwischen Hünenberger-, Bahnhof- und Luzernerstrasse bis zur östlichen Häuserzeile der Alpenstrasse ein. [2]

1890 George Ham Page, seine Frau Adelheid Page-Schwerzmann (1853–1925) und Sohn Fred (1877–1930) wandern nach Amerika aus. Pages Schwager Alois Bossard-Schwerzmann (1841–1912) zieht mit seiner Frau Elise ins «Cottage». Bossard, auch Direktor der Milchsüdi, lässt ein zweites Türmchen aufsetzen. [3]

1899 George Ham Page stirbt. Das «Cottage» bleibt Generaldirektorenhaus der «Nestlé & Anglo Swiss Condensed Milk Co.». [4]

1933 Der junge Arzt Dr. med. Emil Jung (1903–1964) heiratet Claire Locher und kauft die Landvilla an der Hünenbergerstrasse. Das Ehepaar Jung-Locher lässt einige Räume zur Arztpraxis umbauen und errichtet einen Vorbau zur Strasse mit neuem Hauseingang. Im Park hält sich Dr. Jung Kaninchen, Schafe und Ziegen. [5]

1937 Der Chamer Fotograf Josef Greter (1892–1968) kauft von Dr. Emil Jung-Locher das Ende dessen Parks ab (für 20 Franken pro Quadratmeter) und baut darauf ein kleines Fotoatelier mit Wohnung. Die Adresse lautet Luzernerstrasse 30. [6]

1964 Dr. Jung stirbt am 9. März im Alter von nicht ganz 61 Jahren: «Vereinsamung und Krankheit bedrückten ihn, und ein rascher Tod entriss ihn dieser Erde.» [7]

1967 Die Villa weicht einer Überbauung mit drei Wohnblöcken. Einzelne Bäume aus page’scher Zeit haben die Bauzeit überlebt und sind Zeugnisse des einstigen Parks.


Kunsthistorische Beschreibung

«Zweigeschossiger Holzständerbau mit Fassaden in Stulpschalung, gedeckt mit einem steilen Satteldach, dem auf der Parkseite zwei Pisalite unter Quergibeln angeschlossen waren. Der östliche Quergiebel mit Bay-Windows (Erkerfenster) nach amerikanischem Vorbild.» [8]


Bewohnerinnen und Bewohner


Dokumente

Pläne des Umbaus von 1933


Literarische Beschreibung

Die Tochter von Claire und Emil Jung-Locher, Clarielise Montani-Jung, schrieb einen Beitrag, mit dem sie beim Geschichtenwettbewerb des Seniorweb.ch den 1. Rang belegte:

Abschiedsfest mit moralischem Blitz und Donner ... oder Schularzt gegen Pfarrer – eine Geschichte, die heute nicht mehr denkbar wäre. Oder?

1866 begann der aus Amerika hergereiste George Page in Cham am Zugersee mit der Herstellung von Kondensmilch, die rasch grosse Bedeutung erlangte und später auch in meiner Kindheit eine grosse Rolle spielte. Aus allen Richtungen führten damals die Bauern mit ihren Wagen den Rohstoff Milch zur „Chamer Milchsiederei“ an der Lorze. Jeder Wagen wurde von zwei Pferden gezogen und war mit je ca. 80 klirrenden und scheppernden Kannen beladen, Meine Grossmutter erinnerte sich, dass es jeweils – besonders in der Dämmerung, wenn die leeren Kannen heimgeführt wurden – gar fürchterlich durchs Dorf kesselte. George Page hatte für sich in Cham ein grosses Haus im englischen Landhausstil bauen lassen, das er „Cottage“ nannte. Hier erholte er sich vom geschäftlichen Alltag und widmete sich seinen Hobbys, der Viehzucht und der Obstbaumkultur. Er hegte und pflegte auf seinem grossen Besitz, zu dem auch zwei kleine Wäldchen gehörten, unzählige Obstbäume aller erdenklichen Sorten, und an der Südseite des Hauses wuchsen Trauben und Aprikosen empor. Im April 1899 starb George Page an einem Herzinfarkt. Die „Cottage“ blieb Generaldirektorenhaus der „Nestlé & Anglo Swiss Condensed Milk Co.“ bis zur käuflichen Übernahme durch einen jungen Arzt. Dieser Arzt heiratete 1933, baute einige Räume der „Cottage“ zu einer Arztpraxis um, und ein Jahr danach kam ich, das erste von drei Kindern, zur Welt.

Ich durfte also im wunderschönen, schlossähnlichen, von einem grossen Park umgebenen „Cottage“ mit zwei Türmchen, grosszügigen Räumen, z.T. mit Stuckaturen an den Decken und farbenprächtigen Stofftapeten, aufwachsen. Und George Page war allgegenwärtig. Meine Eltern mussten mir immer wieder von ihm erzählen, denn gar vieles im Haus erinnerte an ihn. Nicht nur einige schöne, alte Möbel, sondern auch und vor allem der riesige Estrich voll von geheimnisumwobenen Dingen, um die ich romantische Geschichten erfand...

Als Schularzt kam mein Vater mit seinen „modernen“ Ansichten immer wieder dem Dorfpfarrer in die Quere. Während mein Vater fand, für eine gesunde Entwicklung der Buben und Mädchen sollten diese in einem natürlichen Verhältnis miteinander aufwachsen, vertrat der Pfarrer die Meinung, der Kontakt zwischen den beiden Geschlechtern müsse möglichst unterbunden werden. So hatten Buben und Mädchen getrennte Schulzimmer, getrennte Pausenplätze und sogar in der „Badi“ am See gab es Holzwände, die uns strikte trennten. Nicht so strikt allerdings, wie der Herr Pfarrer offenbar hoffte. Noch heute brüsten sich die „Buben“ jeweils an der Klassenzusammenkunft damit, wie sie unter den Bretterwänden durch zu uns Mädchen herüber tauchten, was wir mit Gekicher und Gekreische begrüssten und mit diebischer Freude genossen... Mein Vater lief gegen diese „Badi“ Sturm, weil die Holzwände und -dächer die Sonne von den Kindern fernhielten. Aber nur wenige Eltern wagten es, ihre Kinder ins sonnige Strandbad gehen zu lassen, denn der Herr Pfarrer wetterte von der Kanzel gegen den Sündenpfuhl Strandbad und gegen „gottlose Menschen“, die die Jugend ins Verderben schicken wollten... Meine Geschwister und ich wurden von unserm Vater ermuntert, die Buben und Mädchen des Quartiers an den schulfreien Nachmittagen zu uns in den Park einzuladen. Zu diesen gesellten sich bald auch Kinder aus anderen Quartieren. Wir spielten in den Wäldchen „Räuber und Polizist“ oder Verstecken, auf dem Rasen Fussball, oder wir tummelten uns im Schwimmbassin. „Schlimmes“, wie es der Herr Pfarrer wohl befürchtete (falls er überhaupt je vom Tun im Park des Doktorhauses erfuhr) passierte nie. Der einzige unglückliche Zwischenfall war der Sturz von Eugen, einem der „Räuber“, von einem Kastanienbaum. Das hatte einen bösen Oberarmbruch zur Folge. Mein Vater leistete natürlich erste Hilfe, führte den Patienten ins Spital und operierte ihn. Eugen aber wurde zum allseits bewunderten Räuberhelden.

Irgendwann verloren wir das Interesse an den „Kinderspielen“ im Park. Wir waren zu Teenagern herangewachsen. Wir Mädchen blieben unter uns, hatten eine „beste Freundin“ und führten „Frauengespräche“, und die Buben wandten sich dem „richtigen“ Sport oder andern Hobbys zu. Zum Ende der Sekundarschule bat ich meine Eltern um die Erlaubnis, im „Cottage“ ein Abschiedsfestchen durchzuführen. „Ja, aber lade auch die Bubenklasse dazu ein“, entschied mein Vater. Ob ich ihm wohl Unrecht tue wenn ich vermute, dass er sich wohl schon spitzbübisch darauf freute, seinem Gegenspieler, dem Herrn Pfarrer, eines auszuwischen?! Ich war knapp fünfzehn, hatte lange Zöpfe, wie es damals Mode war, und genoss den Ruf, „eine zum Pferdestehlen“ zu sein, aber fürs „schätzelen“ hinter der Friedhofmauer sei ich nicht zu haben. Das verschaffte mir einen gewissen Respekt. Dessen war ich mir bewusst. Ausserdem hatte ich ja die Unterstützung meines so sehr verehrten Vaters. Ich begab mich also mutig in den „verbotenen (Buben-)Teil“ des Schulhauses, ging keck zum Klassenlehrer der Sekundarschüler und brachte mein Anliegen vor. „Am besten teilst du’s ihnen gleich selbst mit“, meinte dieser. Er werde ihnen sagen, sie sollen während der Pause im Schulzimmer bleiben. Als ich zu Pausenbeginn vor dem Klassenzimmer der Buben stand, wurde mir schon etwas mulmig... Besonders weil hinter dieser Türe auch ein hinreissend faszinierender Junge sass, den ich aus der Ferne bewunderte und der mein Herz höher schlagen liess. Aber ich trat entschlossen ein und stellte mich vor die Buben, die mich mit grossen, erstaunten Augen anstarrten. Ein Mädchen in ihrem Klassenzimmer!? Ihr Lehrer hatte ihnen offensichtlich nicht verraten, weshalb sie warten sollten. Als ich von der geplanten Abschiedsklassenzusammenkunft erzählte, waren die Buben sogleich Feuer und Flamme. Fragen und Vorschläge prasselten auf mich nieder.

Das Fest sollte ein paar Wochen später, an einem Sonntag Nachmittag um 14.00 Uhr beginnen und um 18.00 Uhr zu Ende sein, so dass alle Jugendlichen noch bei Tageslicht zu Hause sein würden (ein Zugeständnis meiner Eltern an die damaligen Sitten im allgemeinen und an den Herrn Pfarrer im speziellen!). Natürlich seien auch die Lehrer und Lehrerinnen eingeladen. Schliesslich zog ich eine Liste aus der Tasche, die meine Mutter zusammen mit unserer Köchin erarbeitet hatte: eine Liste von Zutaten für die Kuchen, die für die rund fünfzig Teilnehmer gebacken werden sollten (so viel mal 1kg Mehl, so viel mal 6 Eier, so viel mal 1 Liter Milch u.s.w.) Alle Gäste sollten einen kleinen Beitrag leisten. Die Bauernsöhne versprachen Mehl, Milch, Rahm und Eier und die andern übernahmen Backpulver, Zimtstängel, Rosinen und andere Kleinigkeiten. Im Nu stand hinter jedem Posten ein Name. (Mit meinen ebenfalls hell begeisterten Klassenkameradinnen hatte ich bereits eine ähnliche Liste abgehakt.) Zum Schluss schärfte ich den Buben ein, „Finken“ mitzubringen (!?!), um den Parkettboden im Doktorhaus zu schonen. Und schon war die Pause vorbei. Ich musste mich beeilen - - und rannte vor der Türe fast in einen dicken, schwarzen Bauch. Der Pfarrer stand vor mir. Religionslehre stand offenbar bei den Buben auf dem Stundenplan. „Was tust du denn hier??!“ fragte der Gestrenge vorwurfsvoll. Ich warf meinen Kopf in den Nacken, blickte dem Pfarrer tapfer in die Augen (so wie es mein Vater von mir erwartet hätte!) und erzählte vom geplanten Fest. „Soo, soo!“ meinte der Pfarrer vielsagend, schubste mich grob zur Seite und verschwand im Klassenzimmer der Buben. Obwohl solch ein Anlass in unserm Dorf noch nie stattgefunden hatte, kam erstaunlicherweise von keinen Eltern ein Einspruch. Alle hatten offenbar Vertrauen in meine Eltern. Alle, bis auf einen! Während der Sonntagsmesse – diese war für alle Schulkinder obligatorisch – stieg ein verärgerter Pfarrer auf die Kanzel. Je länger er sprach, desto aufgeregter wetterte er gegen das vorgesehene Fest und den Zerfall der Sitten. Sein Gesicht wurde rot und röter und seine Halsadern schwollen an. Schliesslich wandte er sich direkt an die verdutzten Jugendlichen und brüllte: „Ihr werdet am bewussten Sonntag um 14.00 Uhs nicht ins Doktorhaus gehen, sondern in die Kirche zu einer Bussandacht kommen.“

Dieser Schuss ging allerdings ziemlich nach hinten los. Nach der Messe wurde auf dem Kirchplatz von Gross und Klein getuschelt, und meine Mitschülerinnen und Mitschüler scharten sich um mich. Was nun? „Kommt, wir fragen meine Eltern“, entschied ich, und in einer langen Prozession ging’s – Buben und Mädchen natürlich gemischt! – zu meinen Eltern. Diese sprachen ungewohnt ernst mit uns, und gemeinsam wurde ein Beschluss gefasst. Wir würden folgsam um 14.00 Uhr in die Kirche gehen (die „Finken“ einfach schon dorthin mitnehmen) und dafür werde das Fest abends um eine Stunde verlängert. Unsere äusserst beliebte Klassenlehrerin – eine Ordensschwester – liess uns wissen, dass sie sehr gerne am Fest teilnehmen würde. Der Herr Pfarrer erlaube ihr dies aber leider nicht. Der Lehrer der Buben hingegen versprach, kurz vorbei zu schauen. Während den folgenden Wochen gab es ein fröhliches Kommen und Gehen im Doktorhaus. Einige Buben kamen täglich zur Probe eines Lustspiels, das sie im Musikzimmer aufführen wollten. Dieser Raum war durch eine Schiebetüre vom Esszimmer getrennt und konnte als Bühne dienen. Nach und nach wurden in der Küche die versprochenen Zutaten abgegeben. Und die Mädchen sammelten eifrig Sujets für eine Schnitzelbank, an der meine Freundin und ich stundenlang arbeiteten. Während den letzten Tagen vor dem Fest war die Köchin von morgens bis abends am Backen und Crèmen zubereiten, bis eine Sehnenscheidenentzündung sie ausser Gefecht setzte. Damals mussten die Zutaten für den Teig (und dieser selbst) halt noch von Hand gerührt werden. Wo alle Tische und Stühle und das viele Geschirr hergezaubert wurden, erinnere ich mich nicht. Jedenfalls strahlte das Esszimmer am „Tag X“ in buntem Glanz...

Als der ersehnte Tag da war, trafen wir uns alle brav um 14.00 Uhr in der Kirche zur Andacht und bekamen vor lauter Vorfreude gar nicht mit, was uns der Herr Pfarrer einbläuen wollte. Die Abschiedsklassenzusammenkunft wurde zum Grosserfolg, unbeschwert und trotzdem ganz schön brav!!! Essen, Trinken, Singen, Lachen... die von den Buben aufgeführte witzige Komödie und unsere nicht minder erfolgreiche Schnitzelbank... unvergesslich! Von Zeit zu Zeit warfen meine Eltern pflichtbewusst einen Blick aufs Geschehen. Und wie versprochen erschien auch der Klassenlehrer der Buben für ein Weilchen. Nachdem er uns versichert hatte, er werde dem Herrn Pfarrer erzählen, wie schön unser Fest gewesen sei, zog er sich mit meinen Eltern zu einem Gläschen Wein in den Salon zurück. Punkt 19.00 Uhr war das Fest zu Ende. Meine Eltern verabschiedeten die dankbare Schar, die fröhlich von dannen zog. Der Pfarrer verlor kein Wort mehr über den aussergewöhnlichen Anlass, aber im Dorf wurde noch sehr lange „vom Sieg des Doktors über den Pfarrer“ gesprochen. Eine wahre Geschichte, die heute so nicht mehr vorstellbar wäre!!


Einzelnachweise

  1. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 128f.
  2. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 122
  3. Orsouw, Michael van / Stadlin, Judith / Imboden, Monika, George Page, Der Milchpionier. Die Anglo-Swiss Condensed Milk Company bis zur Fusion mit Nestlé, Vevey / Zürich 2005
  4. Steiner, Hermann et al., Vom Städtli zur Stadt Cham. Geschichte und Geschichten einer Zuger Gemeinde, Cham 1995, S. 341f.
  5. Einwohnergemeindearchiv Cham, Baueingabe Baugesuche 1931–1933
  6. Steiner, Hermann, Der Kanton Zug und seine Fotografen 1850–2000, Rotkreuz 2000, S. 44
  7. Steiner, Hermann, Das Spital Cham im Rahmen seiner Ortsgeschichte, in: Heimatklänge, kulturelle Beilage zu den «Zuger Nachrichten» 66, 1986, S. 47
  8. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 122