Kuhn-Baumgartner Lina (1918–2001)

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Portrait von Kuhn-Baumgartner Lina (1918–2001)
Portrait von Lina Kuhn-Baumgartner (1918–2001)

Vorname: Lina
Nachname: Kuhn-Baumgartner
Geschlecht: weiblich
Geburtsdatum: 19. November 1918
Geburtsort: Cham ZG
Todesdatum: 26. Mai 2001
Todesort: Cham ZG

Lina Kuhn-Baumgartner war eine Tochter der Schreinerfamilie in Hagendorn, sie heiratete Walter Kuhn und hatte fünf Kinder.




Stationen

1918 Lina kommt am 19. November als Tochter von Elisabeth und Gottfried Baumgartner-Dahinden (1878–1942) in Hagendorn zur Welt. Acht Tage davor wurde mit dem Waffenstillstand von Compiègne der Erste Weltkrieg beendet. Ihre Eltern führen die Schreinerei Baumgartner und die Poststelle Hagendorn. Sie ist das sechste von sieben Kindern in diesem sehr lebendigen Haushalt. [1] Nach dem Besuch der Primarschule im Schulhaus Hagendorn und in der Sekundarschule in Cham absolviert Lina die Handelsschule im Kloster Heiligkreuz in Lindencham.

1938 Lina Baumgartner findet eine Anstellung als Verwaltungsangestellte in Luzern, später eine Arbeit als Sekretärin bei Nestlé in Vevey VD und schliesslich bei der Landis & Gyr in Zug. [2]

1944 Während des Weltkriegs arbeitet Lina Baumgartner beim Chamer Zivilschutz. [3] Dort lernt sie Walter (1910–1997) kennen und lieben, den Sohn von Siegfried Kuhn (1871–1940), dem ehemaligen Lehrer und Kirchen- und Gemeindeschreiber von Cham. [4]

1946 Lina Baumgartner heiratet Walter Kuhn in der Chamer Pfarrkirche St. Jakob. [5]

1947 In den Jahren 1947 bis 1958 bringt Lina Kuhn-Baumgartner fünf Kinder zur Welt. Sie widmet sich voll der Familie, auch wenn sie die vorgängige Berufsarbeit etwas vermisst. Die Familie wohnt an der Hünenbergerstrasse 32. Wenn es die Familienarbeit zulässt, unterstützt sie ihren Mann Walter im Treuhandbüro. [6]

1997 Linas Ehemann Walter Kuhn-Baumgartner stirbt am 16. Dezember im Alter von 87 Jahren. [7]

2001 Lina Kuhn-Baumgartner stirbt am 26. Mai im Alter von 82 Jahren, den Leitspruch für die Todesanzeige hat sie selber ausgewählt: «Immerdar enthüllt das Ende sich als strahlender Beginn.» [8]


Einzelnachweise

  1. Neue Zuger Zeitung, 25.06.2001
  2. Vgl. Anmerkung 1
  3. Vgl. Anmerkung 1
  4. Zuger Nachrichten, 09.12.1940
  5. Vgl. Anmerkung 1
  6. Vgl. Anmerkung 1
  7. Leidbildchen Sammlung von Marie Theres Widmer, Cham, zur Verfügung gestellt am 12.06.2021
  8. Vgl. Anmerkung 1