Gretener Alois (1803–1889)

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Alois Gretener stammte vom Bauernhof Spiess im Städtli und war ein Chamer Politiker: Er wirkte als Kantonsrat, Oberrichter, Vizegemeindepräsident und Regierungsrat.


Stationen

1803 Alois Gretener kommt am 28. November zur Welt. [1] Er ist eines von 14 Kindern von Anna Maria und Alois Gretener-Grob. Seine Eltern führen den Bauernhof Spiess im Ortsteil Städtli. [2] Drei Schwestern treten in den geistlichen Stand ein (eine Schwester gründet ein Erziehungsinstitut im Kanton Freiburg, die zweite Schwester das Benediktinnerinnenkloster Maria Rickenbach in Niederrickenbach NW und die dritte Schwester steht dem Prämonstratenserinnenkloster Berg Sion in Gommiswald SG vor).

1818 Sein jüngster Bruder Mathias (1818–1898) kommt zur Welt; dieser wird später Lehrer, Händler, Friedensrichter, Gemeinderat, Gemeindeschreiber und Kantonsrat der Freisinnigen. [3]

1847 Alois Gretener ist in der kurzen Übergangszeit zwischen Sonderbundskrieg (November 1847) und neuer Kantonsverfassung (1848) im Zuger Regierungsrat. Er wird 1848 Mitglied des neu konstituierten Kantonsparlaments, des Grossrats (bis 1863). [4]

1848 Gretener gelangt auch in das Obergericht des Kantons Zug. Fortan wird er in Abgrenzung zu den vielen anderen Greteners aus Cham und Hünenberg «Oberrichter Gretener» genannt. Er bleibt in diesem Amt bis 1870. [5]

1889 Alois Gretener stirbt am 15. Februar im Alter von 85 Jahren. [6]


Einzelnachweise

  1. Staatsarchiv Zug, Zuger Personen- und Ämterverzeichnis [Stand: 01.01.2017]
  2. Zuger Volksblatt, 11.10.1898
  3. Zuger Volksblatt, 11.10.1898
  4. Staatsarchiv Zug, Zuger Personen- und Ämterverzeichnis [Stand: 01.01.2017]
  5. Staatsarchiv Zug, Zuger Personen- und Ämterverzeichnis [Stand: 01.01.2017]
  6. Staatsarchiv Zug, Zuger Personen- und Ämterverzeichnis [Stand: 01.01.2017]