Fliessende Gewässer

Aus Chamapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Auf dieser Seite werden alle 12 auf «chamapedia.ch» verzeichneten fliessenden Gewässer angezeigt und aufgelistet:

Anzeige erfolgt sofern Koordinaten hinterlegt wurden. Für Informationen auf die jeweiligen Markierungen klicken. Die Überschriften führen zur jeweiligen Seite.

Die Karte wird geladen …


SeiteKurzbeschreibung
Bachgraben, GewässerBächlein, das von der Städtlerallmend her zum Zugersee fliesst. Am Bach befanden sich vor 4500 bis 5000 Jahren mindestens fünf Pfahlbausiedlungen. Heute ist vom Bachgraben noch der Unterlauf durch das Städtlerried bis zum See als Oberflächengewässer sichtbar.
Dürrbach, GewässerKleiner Wald- und Wiesenbach, der im südöstlichen Teil des Rehholzes entspringt und am Scheibenstand des Schiessstandes Niederwil vorbei zum Tobelbach fliesst. 2014/15 wird der Bach im Unterlauf renaturiert.
EslenbachKleiner Bach, der von Enikon her zum Zugersee fliesst und heute weitgehend eingedolt und dann im Unterlauf begradigt ist.
GfängbachKleiner Wald- und Wiesenbach, der östlich des Biberseerwaldes auf Chamer Gemeindegebiet entspringt, dem östlichen Waldrand und der Autobahn A4 entlang durch eine talartige Senke in nördliche Richtung fliesst. Im Dorf Knonau vereinigt sich der Gfängbach mit dem Wattbach, der sich kurz darauf in den Haselbach ergiesst. 2014 wird der Oberlauf im Biberseerwald renaturiert.
GrobenmoosbachKleiner und im Unterlauf renaturierter Bach, der mit wenig Gefälle durch das Grobenmoos fliesst und in Hagendorn in den Kanal der Lorze mündet.
HatwilerbächliWeitgehend begradigter Wiesenbach, der entlang der Kantonsgrenze Zug/Zürich mit geringem Gefälle zur Lorze fliesst. Das nördliche Seitenbächlein entspringt in der Gemeinde Maschwanden ZH, die südliche Quelle liegt nordöstlich des Hofes Hatwil auf Zuger Gebiet. Vom 16. bis ins 18. Jahrhundert erscheint der Bach in den Schriftquellen als Rotenbach. In den letzten Jahren wird auf beiden Seiten der Kantonsgrenze über die Renaturierung des Baches nachgedacht.
RotenbachHeute eingedolter Bach, der einst im Lätterried in der Gemeinde Steinhausen an die Oberfläche trat. Der Bach umfloss den Hof Grindel, nahm einen Zufluss aus dem nördlichsten Teil der Städtlerallmend (Grindelgraben) auf und floss in südlicher Richtung in Richtung Sumpf, wo er in den Ochsenbach (heute Dorfbach) mündete und als Sumpfgraben (heute Sumpfbach) in den Zugersee floss. Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts bildete der Rotenbach über weite Strecken die Gemeindegrenze zwischen Steinhausen und Cham.
SeidelbachKleiner Bach aus dem Lindenchamerried, der heute zunächst in nordöstlicher Richtung entlang der Autobahn A4 fliesst, diese unterquert und dann in östlicher Richtung durch das Hammer- oder Streckiwäldli zum Landgut Hammer fliesst und dort in die Lorze mündet. Der Bach wurde im 18. Jahrhundert Riedbach genannt. Seit der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts ist auch der Name Wasenbach oder Wasenbächli gebräuchlich.
SumpfbachEtwa 400 Meter langer Bach, der aus der heute weitgehend überbauten Riedlandschaft Sumpf herkommend in der Zugersee mündet. Der Bach entsteht beim Zusammenfluss des eingedolten Rotenbach und des aus der Gemeinde Steinhausen stammenden Dorfbaches. Seit dem 16. Jahrhundert ist das Gewässer als Sumpfgraben fassbar. Bis heute bildet der Sumpfbach die Gemeindegrenze zwischen Cham und der Stadt Zug.
Teuflibach, GewässerBach vom Städtlerwald her am gleichnamigen Hof vorbei hinunter zur Lorze. Heute ist nur noch der Unterlauf in einem kleinen, bewaldeten Tobel sichtbar. Hier befindet sich seit 2005 ein vom Verein ZuKi (Zukunft Kinder Cham) betriebener Spielplatz für junge, Natur verbundende Chamerinnen und Chamer.
TobelbachWiesenbach mit einem Gesamtgefälle von rund 30 Höhenmetern. Bis ins 20. Jahrhundert liegt das Quellgebiet im Erliried in der Gemeinde Steinhausen. Der Oberlauf vom Erliried gegen Bibersee heisst früher Biberseegraben; der Abschnitt von Bibersee bis Niederwil wird im 17. und 18. Jahrhundert auch Biberloner-, Bibersee-, See- oder Wilerbach genannt. Seinen heutigen Namen erhält der Bach von der bewaldeten Runse am Unterlauf bei Rumentikon, wo er am Hof Tobel vorbei steiler zur Lorze hin abfällt. Von 1942 bis 1946 wird der Bach am Ober- und am Mittellauf hart verbaut. 2014/2015 renaturieren spezialisierte Baufirmen im Rahmen einer ersten Kampagne im Auftrag des Kantons Zug einzelne Bachabschnitte.
WildenbachKleiner Bach, der von der Eichmatt und vom hünenbergischen Huebhof her zum Zugersee fliesst. Seit dem 16. Jahrhundert ist der Wildenbach als Grenzbach zur Gemeinde Hünenberg fassbar. Die Namendeutung ist unklar, den wild gebärdet sich dieser Bach nicht (mehr).