Grobenmoosbach

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Der Bach verläuft verläuft durch das Grobenmoos in Richtung Hagendorn

Der Bach quert das Grobenmoos

Kleiner und im Unterlauf renaturierter Bach, der mit wenig Gefälle durch das Grobenmoos fliesst und in Hagendorn in den Kanal der Lorze mündet.


Chronologie

1887 Im Topografischen Atlas von Hermann Siegfried (1819–1879) sind im südlichen Grobenmoos drei Quellbäche erkennbar, die beim Hof Grobenmoos zusammenfliessen.

2007 Im gemeindlichen Richtplan von Cham wird der Grobenmoosbach als zu revitalisierendes Fliessgewässer bezeichnet. [1]

2008–2012 Anlässlich der Schulhauserweiterung in Hagendorn lässt die Einwohnergemeinde Cham den Grobenmoosbach südlich der Lorzenweidstrasse entlang der Spielwiese südlich der Lorzenweidstrasse auf einer Länge von rund 50 Metern renaturieren. Der Verein Lebensraum Landschaft Cham (LLC) übernimmt in Zusammenarbeit mit der Fensterfabrik Baumgartner AG die Renaturierung des Bachlaufes zwischen der Lorzenweidstrasse und dem Lorzenkanal. Pro Natura Zug und der Lorzenstromfonds der Wasserwerke Zug AG unterstützen das Projekt finanziell. [2]


Namensgebung

Namensgebend für den Bach ist die schweizerdeutsche Tierbezeichnung Gropp, was «kleiner, grossköpfiger Fisch», «Kaulquappe» oder «Kröte» bedeuten kann. Zwischen 2008 und 2012 wird der Bach am siedlungsnahen Unterlauf renaturiert. [3]


Karten

Siegfriedkarte 1887

Ausschnitt aus der Siegfried-Karte von 1887: Der Bach verläuft vom Grobenmoos nach Hagendorn


Aktueller Kartenausschnitt

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Fotoalbum


Einzelnachweise

  1. Gemeindlicher Richtplan (Richtplantext und Richtplankarten Weiler), Einwohnergemeinde Cham, 31. Oktober 2007, S. 12
  2. Neue Zuger Zeitung, 11.05.2012. www.landschaftcham.ch [Stand: 23.07.2017]
  3. Dittli, Beat, Zuger Ortsnamen. Lexikon der Siedlungs-, Flur- und Gewässernamen im Kanton Zug. Lokalisierung, Deutung, Geschichten, Zug 2007, Bd. 2, S. 301