Alte Post, Rigistrasse

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«Alte Post» an der Rigistrasse, undatierte Aufnahme
Die «Alte Post» an der Rigistrasse nach dem Brand vom 24. Februar 1924
«Alte Post», Gemälde von Jakob Rast

Der einfache Blockbau lag am südlichen Ende der Rigistrasse, beherbergte zeitweilig die Post von Cham. Das Gebäude lag früher an der ehemaligen Landstrasse Zug–Luzern.


Chronologie

18. Jahrhundert Der zweigeschossige Blockbau an der Rigistrasse entsteht an der alten Landstrasse Zug–Luzern. Das Haus bekommt sein charakteristisches Aussehen mit hohem Stutzwalmdach und Klebdachreihen. [1]

Erste Hälfte 19. Jahrhundert Die Liegenschaft wird um einen eingeschossigen Anbau auf der Südseite erweitert und mit einem Rundschindelschirm verkleidet. [2]

1848 Das Eidgenössische Postbüro von Cham kommt in diese Liegenschaft. Geführt wird sie von Rabenwirt Jakob Stutz (1824–1890). Neben dem Postlokal vom Cham befindet sich auch ein Kaufladen von Philipp Jakob Bär. Dessen Vater und er waren einst Besitzer der Papiermühle an der Lorze gewesen. Durch Heiraten gelangt der Laden an die Posthalterfamilie Burri. [3]

1870 Jost Burri wird Posthalter. Die Post hat im Gebäude an der Rigistrasse zu wenig Platz. Deshalb fasst er die Erstellung eines Neubaus ins Auge.

1875 Burri hat gleich neben der bisherigen Post das «Burri-Haus» an der Hünenbergerstrasse 2 erstellen lassen. Die Post zieht dorthin um.

1924 Die alte Post wird in der Nacht zum 24. Februar durch einen Brand zerstört. Es wird Brandstiftung vermutet. [4]


Einzelnachweise

  1. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 133
  2. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 133
  3. Zugersee-Zeitung, Festausgabe 12.–13.07.1958
  4. Zuger Nachrichten, 27.02.1924. Steiner, Hermann et al., Wasser und Feuer. 100 Jahre Feuerwehr Cham 1888–1988, Cham 1988, S. 79f.