Suremann Walter (1889–1971)

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Portrait von Suremann Walter (1889–1971)
Portrait von Walter Suremann (1889–1971)

Vorname: Walter
Nachname: Suremann
Geschlecht: männlich
Geburtsdatum: 20. Mai 1889
Geburtsort: Schiers GR
Todesdatum: 2. Juni 1971
Todesort: Cham ZG

Walter Suremann kam berufshalber nach Cham, arbeitete bei der Nestlé und bei der Papierfabrik. Er war in der Freizeit sehr aktiv, gehörte zu den Gründern des Hockeyclubs Cham und engagierte in Musik und Theater.



Walter Suremann als Geiger, undatiert (zwischen 1916 und 1920)
Walter Suremann, in der Mitte auf dem Eis sitzend, war eines der Gründungsmitglieds des Hockey-Clubs Cham. Auf dem Bild aus dem Jahre 1923 ist auch Ernst Ast (1903–1997), Gärtner im Schloss St. Andreas, zu erkennen (der Vierte von rechts)


Stationen

1889 Walter Suremann kommt als Sohn von Emilia und Rudolf Suremann-Aschmann am 20. Mai in Schiers GR zur Welt. Die Familie Suremann-Aschmann zieht während Walters Kindheit 33 Mal (!) um, weil Vater Rudolf bei der Baufirma Stiefenhofer arbeitet und Baustellen in der ganzen Deutschschweiz leitet. Wurzeln schlagen kann Walter Suremann schliesslich in in Bäch SZ am Zürichsee, wo er längere Zeit mit seiner Familie lebt. Schon dort entwickelt er eine grosse Liebe zum See und zur Musik. So ist es ihm nicht zuviel, jeweils eine Stunde zu Fuss zu gehen, um Violineunterricht in Richterswil ZH in Anspruch zu nehmen. [1]

1903 Nach zwei Jahren Sekundarschule in Richterswil besucht Walter Suremann das letzte Jahr Sekundarschule in Bex VD. [2]

1904 Eigentlich will Walter Zahnarzt werden; doch Vater Rudolf bestimmt, dass Walter eine kaufmännische Lehre in einer Baufirma zu absolvieren hat. So ist Walter Suremann dabei, als die Planung für die Chur–Arosa-Bahn losgeht; seine Lehre beendet er, als es um den Bau der Disentis-Bahn geht. [3]

1916 Der junge Berufsmann kommt mitten im Ersten Weltkrieg nach Cham, weil er hier bei der Nestlé & Anglo-Swiss Arbeit findet. Er wirkt im Kalkulationsbüro des Lebensmittelkonzerns. Daneben spielt er Violine im Orchesterverein Cham, wo er seine zukünftige Frau Marie-Luise Maurer kennenlernt. [4]

1919 Walter Suremann und die Chamerin Marie-Luise Maurer heiraten am 20. Mai in der Kirche von Richterswil. Sie haben später vier Kinder: Trudy, Mimmy, Heinrich und Walter jun.. [5]

1924 In den wirtschaftlich unsicheren 1920er Jahren wechselt Walter Suremann den Arbeitgeber: Er tritt in die Papierfabrik Cham ein, um dort als Chef das Fakturierbüros zu arbeiten. [6]

1929 Walter Suremann ist einer der Mitgründer des «Hockey-Club Cham». Es lässt sich mit seinen Sportkameraden am 15. Februar auf dem zugefrorenen Zugersee ablichten. [7]

1936 Der Zugersee übt auf Walter Suremann eine grosse Anziehungskraft aus. Er kauft sich ein grosses Boot und nennt es «Marie-Luise», um seine Frau zu ehren. [8] Zudem spielt er im Orchesterverein Geige und übernimmt bei der Theatergesellschaft Cham mehrfach die Hauptrolle. [9]

1945 Arbeitskollege Werner Bauder (1919–1974), der in der Papierfabrik als Werkführer arbeitet, heiratet Suremanns Tochter Mimmy. [10]

1954 Nach 30 Jahren Firmenzugehörigkeit wird Walter Suremann bei der Papierfabrik Cham pensioniert. [11]

1971 Walter Suremann stirbt am 2. Juni. Er wird 81 Jahre alt. [12]


Einzelnachweise

  1. Lebenslauf Walter Suremann, Typoskript 1971
  2. Vgl. Anmerkung 1
  3. Vgl. Anmerkung 1
  4. Vgl. Anmerkung 1
  5. Vgl. Anmerkung 1
  6. Vgl. Anmerkung 1
  7. Bestand Walter Suremann, in: Vereinsarchiv Orchester Cham-Hünenberg
  8. Vgl. Anmerkung 1
  9. Freundliche Mitteilung von August Sidler, Cham, 13.04.2020
  10. Zuger Nachrichten, 21.06.1974
  11. Vgl. Anmerkung 1
  12. Vgl. Anmerkung 1