Gretener Karl Franz (1888–1962)

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Karl Franz Gretener-Grob war ein Hagendorner Landwirt und Politiker. Er galt als Freund klarer Worte und setzte sich für den unteren Kreis der Gemeinde ein.


Stationen

1888 Karl Franz Gretener kommt am 3. September als Sohn von Louise und Xaver Gretener-Hausheer zur Welt. [1] Er besucht die Schulen in Niederwil beim strengen Lehrer Jakob Nietlispach, danach die Sekundarschule in Cham. Wie sein Vater zieht es Karl Franz in die Landwirtschaft: Er arbeitet auf Bauernhöfen im Kanton Luzern und fährt sogar sechsspännig Milchfuhrwerke nach Cham in die Milchfabrik. [2]

1907 Schon im jungen Alter von 19 Jahren fungiert Gretener als Mitgründer der Schützengesellschaft Hagendorn.

1913 Gretener heiratet im Alter von 25 Jahren die «wackere» Bauerntochter Verena Grob von Niederwil und übernimmt den elterlichen Hof beim Rehholz in Hagendorn. [3]

1946 Die Chamer wählen Gretener als parteilosen Bürgerrat (bis 1960). [4]

1948 Mittlerweile 60-jährig, verkauft Karl Franz Gretener den Bauernhof seinem Schwiegersohn Clemenz Schelbert und zieht an die Schluechtstrasse. [5]

1958 Verena Gretener-Grob stirbt. [6]

1962 Karl Franz Gretener stirbt am 18. Februar im Alter von 73 Jahren. [7]


Charakterisierung

Sein Beruf als Landwirt: «Harte Arbeit auf dem Bauernhofe scheute der wetterharte Mann nicht.» Seine Politik: «Alteidgenössischer Freiheitssinn legte er in seinen bürgerlichen Beziehungen an den Tag. Die Gemeindeversammlungen bekamen manches unabhängige, vielleicht derbe Votum aus seinem Munde zu hören.» Seine knapp bemessene Freizeit: Er war aktiver Schütze, setzte sich für den Schiessplatz Niederwil ein und ging gerne auf die Jagd. [8]


Einzelnachweise

  1. Staatsarchiv Zug, Zuger Personen- und Ämterverzeichnis [Stand: 01.05.2018]
  2. Zuger Nachrichten, 26.02.1962
  3. Zuger Nachrichten, 26.02.1962
  4. Staatsarchiv Zug, Zuger Personen- und Ämterverzeichnis [Stand: 01.05.2018]
  5. Zuger Nachrichten, 26.02.1962
  6. Zuger Nachrichten, 26.02.1962
  7. Staatsarchiv Zug, Zuger Personen- und Ämterverzeichnis [Stand: 01.05.2018]
  8. Zuger Nachrichten, 26.02.1962