Schmiedstrasse 6–8

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Das Magazin an der Schmiedstrasse 6, 1982
Wohnbauten an der Schmiedstrasse
Die Schmiedstrasse aus der Vogelperspektive, vor 1993
Das neue Wohnhaus wird gebaut, 1993
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Die neue Wohnhäuser, um 1995
Die Überbauung Schmiedstrasse 6–8, 2018

Hier stand einst die Scheune des Zollhauses. Darin waren die Pferde und Fuhrwerke der Fuhrhalterei Dogwiler untergebracht. Später war hier der Werkhof des bedeutenden Chamer Bauunternehmens Reggiori AG; zudem wohnten auch Gastarbeiter in einfachen Unterkünften. Die mehrfach erweiterten Gebäude wichen 1993 modernen Wohnbauten.


Chronologie

1813 Das Zollhaus an der Schmiedstrasse 4 wird erbaut. Er liegt damals direkt beim östlichen Portal der Lorzenbrücke. [1]

1909 Der junge Lombarde Emil Reggiori (1887–1978) kommt als Bauarbeiter nach Cham.

1912 Baumeister Emil Reggiori gründet am 1. März 1912 seine Firma in Cham. Als tüchtiger Baufachmann findet er im damals stark wachsenden Ennetseegebiet für sich und seine fünf Arbeiter ausreichend Arbeit. [2]

1934 Baumeister Reggiori kauft das Land neben der Lorzenhof-Scheune und erstellt das hintere Magazin. [3]

1953 Mit Angelo Reggiori (*1928), ebenfalls Baumeister wie sein Vater, tritt die zweite Generation in die Firma ein.

1982 Die Firma Reggiori erstellt einen neuen Werkhof im Langacher mit Arbeiterwohnungen.

1992 Der Werkhof im Langacher wird erweitert, unter anderem mit einem neuen Unterkunftsgebäude für 30 Arbeiter.

1993 Die alten Bauten an der Schmiedstrasse 6–8 haben damit ausgedient. Sie werden abgerissen und durch neue, helle Wohnbauten ersetzt. [4]


Fotogalerie

Bauten an der Schmiedstrasse 6–8


Einzelnachweise

  1. Grünenfelder, Josef, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe Band II, Bern 2006, S. 135
  2. Zuger Nachrichten, 21.10.1987
  3. Kurzportrait der Firma Reggiori als Familienbetrieb, Typoskript (undatiert, circa 1985), freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Angelo Reggiori
  4. Grünenfelder, Josef, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe Band II, Bern 2006, S. 135