Ritter Werner (1884–1962)

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Werner Ritter-Doswald war der Sohn von Karl Josef Ritter und der Bruder von Spenglermeister Carl Ritter-Lustenberger. Werner Ritter wirkte von 1938 bis 1950 als Gemeindeschreiber. Er war Mitglied der FDP und war auch als Asylverwalter und als Verwaltungsrat der Wasserwerke Zug. Er galt als «ausgesprochenener Selfmademan, einer, der durch eigenes Studium, zähes Streben und anerkannte Tüchtigkeit» Erfolg hatte.[1]


Stationen

1884–1915 Werner Ritter kommt am 25. Mai als Sohn von Karl Josef Ritter und Marie Baumgartner in Cham zur Welt. Primar- und Sekundarschule in Cham. Dann zwei Jahre Industrieschule in Zug, die damalige Handelsabteilung der Kantonsschule. Ritter macht eine Lehre als Kupferschmied in Interlaken und arbeitet als Installateur in Lyon, bei Escher, Wyss & Cie. in Zürich, bei Sulzerin Winterthur und in der Gas-Abteilung der Anglo-Swiss Condensed Milk Company in Cham.

1916 Werner Ritter heiratet Adèle Doswald. Miteinander haben sie drei Töchter: Adèle, Lydia und Beata.

1917 Ritter wird Angestellter der Einwohnergemeinde Cham und ist zuständig für Kriegswirtschaft und Rationierung. [2]

1938 Wahl zum Gemeindeschreiber als Nachfolger von Siegfried Kuhn (1871–1940).

1946 Werner Ritter wird Verwaltungsrat der Wasserwerke Zug.

1950 Nach zwölf Jahren tritt Ritter als Gemeindeschreiber zurück.

1952 Ritter wird Schulpräsident in Cham (bis 1954). Er wohnt an der Alpenstrasse. In der Freizeit musiziert Ritter gerne.

1962 Ritter stirbt mit 78 Jahren am 30. Mai. [3]


Weitere Ämter

Überdies ist Werner Ritter während 16 Jahren Asylverwalter, Mitglied der Rechnungsprüfungskommission der Kirchgemeinde Cham-Hünenberg, Vertreter der Gemeinde Cham in der kantonalen Steuerkommission, Aktuar der Liegenschaftsschatzungskommission. Mitglied und Aktuar der Schulkommission, Präsident des Orchestervereins (1914–1919 sowie 1923–1927), in welchem er erste Geige spielt. [4]


Einzelnachweise

  1. Zugersee-Zeitung, 08.06.1962
  2. Zuger Nachrichten, 06.06.1962
  3. Zuger Neujahrsblatt 1964, Chronik 30.05.1962
  4. Freundliche Mitteilung von Anna Bieri, Präsidentin des Orchestervereins Cham-Hünenberg, 18.05.2016