Wegkreuz Dornmatt

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Das schlichte Sandsteinkreuz in der Dornmatt nördlich des Klosters Frauenthal ist bereits im frühen 18. Jahrhundert auf Plänen nachgewiesen.

Das Wegkreuz Dornmatt mit zwei jungen Birken, 1973
1504400 19730113 Wegkreuz Dornmatt ADA Erwin Höfliger 2.jpg
Wegkreuz Dornmatt, im Hintergrund der Gutsbetrieb des Klosters Frauenthal und die Rigi, 20.09.2019
Das Wegkreuz aus Sandstein
Rückseite
Detail
Sockel

Chronologie

1717 Auf dem Zehntenplan des Zisterzienserinnenklosters Frauenthal ist das Wegkreuz am Weg nach Wannhüseren eingezeichnet. [1]

1942/1944 Luftbilder aus der Mitte des 20. Jahrhunderts zeigen, dass das Kreuz damals nördlich der Weggabelung am östlichen der beiden vom Kloster Frauenthal her kommenden Wege stand. [2]

2019 Das Sandsteinkreuz gehört zum Kloster Frauenthal. [3] Es steht heute südlich der Gabelung des Fusswegs, der vom Hof Wannhüseren herkommend zunächst den Frauentalerwald quert. Bei der Dornmatt teilt sich der Weg in zwei Fusswege, die in südlicher Richtung zum Kloster Frauenthal führen. Das Wegkreuz ist von einer Baumgruppe und Sitzbänken umgeben. Das Wegkreuz ist im Inventar der schützenswerten Denkmäler in der Gemeinde Cham enthalten. [4]


Beschreibung

Es ist ein schlichtes Sandsteinkreuz «in neugotischer Formensprache mit spitzen Enden sowie einem Sockel mit schlichter Basis und pyramidalem oberem Abschluss». [5] Am Sockel befindet sich die Inschrift «GELOBT IST/ JESUS CHRISTUS» und im Kreuzungspunkt der beiden Balken das Christusmonogramm «IHS». [6]


Karten

Zehntenplan Kloster Frauenthal 1717

154400 1717 Zehntenplan Frauenthal Ausschnitt Dornmatt Alois Ottiger.jpg

Ebenfalls erkennbar ist das Wegkreuz bei der Frauentalerbrücke.


Aktueller Kartenausschnitt

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Einzelnachweise

  1. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 253
  2. map.geo.admin.ch, Luftbilder von 1942 und 1944 [Stand: 13.03.2019]
  3. Archiv Amt für Denkmalpflege und Archäologie Zug, Wegkreuzverzeichnis der Gemeinde Cham 1996/1997
  4. www.zg.ch, Amt für Denkmalpflege und Archäologie, Inventar der schützenswerten Denkmäler des Kantons Zug [Stand: 14.01.2019]
  5. Archiv Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Datenblatt zur Bestandesaufnahme historischer Bauten im Kanton Zug [Stand: 07.03.2019]
  6. JHS oder IHS leitet sich von den ersten drei Buchstaben des Namens Jesu in griechischen Grossbuchstaben ab, d.h. I H Σ O Y Σ, wobei das Sigma Σ durch das lateinische S ersetzt wird