Brunner-Bütler Josef (1877–1935)

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Josef Brunner-Bütler war ein langjähriger Chamer Lehrer, kantonaler Berufsberater und Kirchenschreiber.

Portrait von Brunner-Bütler Josef (1877–1935)
Portrait von Josef Brunner-Bütler (1877–1935)

Vorname: Josef
Nachname: Brunner-Bütler
Geschlecht: männlich
Geburtsdatum: 18. August 1877
Geburtsort: Beinwil AG
Todesdatum: 20. Februar 1935
Todesort: Cham ZG
Beruf: Lehrer, Kirchenschreiber
Religion: römisch-katholisch





Stationen

1877 Josef Brunner wird am 18. August in Beinwil AG geboren. Er wächst im Weiler Brunnwil am Lindenberg auf. Dann besucht er die Bezirksschule in Sins und das katholische Lehrerseminar in Zug, wo er neben dem Primarlehrer- auch das Sekundarlehrerpatent erwirbt. [1]

1899 Die erste Anstellung als Lehrer bringt ihn nach Oberwil BL. Dort leitet der Junglehrer auch den Kirchen- und Männerchor. Nebenher besucht er Vorlesungen an der Universität Basel. Er heiratet Josephine Bütler von Beinwil. Sie haben zwei Töchter und zwei Söhne.

1906 Nach sieben Jahren im Baselbiet zieht Brunner nach Unterägeri um, wo er als Sekundarlehrer arbeitet. Hier führt er die lokale Musikgesellschaft als Präsident. [2]

1909 Nach drei Jahren zieht Brunner weiter, er kommt nach Cham. Er wird Nachfolger von Siegfried Kuhn (1871–1940) und unterrichtet an der Sekundarschule Deutsch, Französisch, Geschichte und Geografie. Insgesamt prägt Brunner die Chamer Sekundarschule mit seinem Unterricht während 28 Jahren. [3] Im gleichen Jahr, als Brunner nach Cham zieht, kommt Sohn Josef (1909–1988) zur Welt, der spätere Redaktor und Denkmalpfleger.

1919 Brunner-Bütler übernimmt neben seiner Schultätigkeit und der Funktion als kantonaler Berufsberater auch noch das Kirchenschreiberamt der katholischen Pfarrei Cham-Hünenberg (bis 1933). [4]

1935 Nach einem Spaziergang stirbt Brunner an einer «Lungenlähmung». Der Hinschied Brunners am 20. Februar bringt «die ganze Gemeinde in tiefe Trauer». [5]


Würdigung

Josef Brunner-Bütler «trug den Beruf zum Lehrer in des Worts tiefsten Sinne in sich ... Natürliches Talent, klares Denken, tüchtige Berufsbildung und unablässige Weiterbildung, glückliche Mitteilungsgabe, grosses Verständnis für fremdes Seelenleben und unermüdlicher Arbeitseifer machten ihn zu einem vorzüglichen Lehrer.» [6]


Einzelnachweise

  1. Zuger Volksblatt, 22.01.1935
  2. Zuger Nachrichten, 22.02.1935
  3. Zuger Volksblatt, 22.01.1935
  4. Staatsarchiv des Kantons Zug, PERAD
  5. Zuger Volksblatt, 22.01.1935
  6. Zuger Nachrichten, 22.02.1935