Wegkreuz Sinserstrasse

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Wegkreuz an der Sinserstrasse, Abzweigung nach Hagendorn
Das Wegkreuz aus Holz markiert an der Sinserstrasse die Abzweigung nach Hagendorn. Nach Süden führt von der Kreuzung eine schmale Fahrstrasse zum Hof Wolfacher.


Chronologie

1854 Das Holzkreuz ist an dieser Stelle seit der Mitte des 19. Jahrhunderts nachgewiesen. Auf den detaillierten Landkarten des 18. Jahrhunderts ist es nicht eingezeichnet. Von St. Wolfgang her kommend überquerte die Landstrasse von Luzern–Gisikon–St. Wolfgang an dieser Stelle den alten Fussweg zur Reussbrücke bei Sins – die heutige Sinserstrasse – um dann weiter über Rumentikon und den Dürrast nach Knonau ins Zürcher Gebiet zu gelangen. Wie andere Wegkreuze diente auch das Wegkreuz an der Sinserstrasse in der offenen Landschaft Pilgern, Fuhrleuten und anderen Reisenden zur Orientierung. [1]

1965 Das heutige Wegkreuz mit einem geschnitzten Korpus in barocker Art wird neu gesetzt. [2]

1996 Die Skulptur wird renoviert und das ehemals geschweifte, metallene Schutzdach durch ein hölzernes ersetzt. [3]

2017 Die Holzkruzifix ist im Inventar der schützenswerten Denkmäler in der Gemeinde Cham enthalten. [4]


Aktuelle Karte

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Einzelnachweise

  1. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 255
  2. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 255
  3. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 255
  4. www.zg.ch, Amt für Denkmalpflege und Archäologie, Inventar der schützenswerten Denkmäler des Kantons Zug [Stand: 22.09.2017]