Wegkreuz Niederwil

Aus Chamapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Wegkreuz steht mitten im Weiler Niederwil an der Strasse nach Oberwil. Das heutige Kreuz wurde im Jahr 1960 aufgestellt.


Das Wegkreuz von 1960, Aufnahme von 1973
Das Wegkreuz von 1960, 31.03.2019
Detailaufnahme
Der Sommersturm vom 21.07.1992 fällt auch markante Linde vor dem Haus der Familie Scherer. Das Wegkreuz bleibt verschont …
Das Wegkreuz mit der Kirche St. Mauritius, 20.10.2012


Chronologie

1960 Das Wegkreuz aus Eichenholz mit Schutzdächlein wird gemäss der Inschrift in diesem Jahr errichtet. Es steht südlich der Kirche St. Mauritius an der Strasse nach Oberwil. Ob es ein Vorgängerkreuz ersetzt, ist nicht klar. [1]

1996 Das Wegkreuz ist im Besitz der katholischen Kirchgemeinde Cham-Hünenberg. [2]

2020 Die Holzkruzifix ist im Inventar der schützenswerten Denkmäler in der Gemeinde Cham enthalten. [3]


Beschreibung

Das rund 2.50 Meter hohe Eichenkreuz mit der Schauseite nach Westen ist einem Schutzdächlein versehen. Am unteren Ende des Stamms befindet sich die Jahreszahl «1960» als Inschrift. Die INRI-Tafel [4], die Ende der 1990er-Jahre noch auf Fotografien zu sehen ist, gilt heute als verschollen. Der Korpus nach spätgotischem Vorbild ist vermutlich jüngeren Datums. [5]


Aktueller Kartenausschnitt

Die Karte wird geladen …



Einzelnachweise

  1. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 254
  2. Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Wegkreuzverzeichnis der Gemeinde Cham 1996/1997
  3. Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Inventar der schützenswerten Denkmäler, Grundstücknummer 828 [Stand: 17.03.2020]
  4. I.N.R.I. sind die Inititalen des lateinischen Satzes Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum («Jesus von Nazaret, König der Juden»), der nach dem Evangelium von Johannes (Joh 19,19–22) auf einer Tafel oben am Kreuz Christi angebracht worden war
  5. Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Datenblatt zur Bestandesaufnahme historischer Bauten im Kanton Zug [Stand: 07.03.2019]