Wegkreuz Tschuepisacher

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Das kleine Blechkreuz auf einem markanten Sockel befindet sich heute direkt am alten Kirchweg von Niederwil nach Friesencham. Bis zur Jahrtausendwende steht das Kreuz etwas entfernt von der Strasse an einem Feld im Tschuepisacher. Zwischenzeitlich gilt das Wegkreuz als verschollen, es wird aber 2015 restauriert und an einem neuen Standort aufgestellt.

Wegkreuz Tschuepisacher, Detail Korpus, 29.12.2018
Wegkreuz Tschuepisacher, 05.06.2020
Wegkreuz Tschuepisacher, Detail Korpus
Wegkreuz Tschuepisacher, Detail Kopf Jesus
Wegkreuz Tschuepisacher, Detail Inschrift auf der Rückseite, 05.06.2020


Chronologie

1651 Der Tschuepisacher liegt südlich von Niederwil und wird in einem Urbar [= Güterverzeichnis] der Kirche St. Wolfgang Hünenberg erstmals erwähnt. Der Kirchweg von Niederwil über Friesencham nach Cham, der sicher seit dem frühen 16. Jahrhundert existiert, führt hier vorbei. [1] Möglicherweise steht schon in dieser Zeit an dieser Stelle im Tschuepisacher ein Wegkreuz (aus Holz?).

1996 Das kleine, nur etwa 50 Zentimeter hohe und schwarz gestrichene Blechkreuz steht auf einem etwa 80 Zentimeter hohen Steinsockel etwas entfernt von der Strasse im Feld. Am Kreuz hängt eine etwa 20 Zentimeter hohe Bronzefigur. [2]

2000 Das Wegkreuz gilt zwischenzeitlich als «verschwunden». [3]

2015 Das Wegkreuz wird im Auftrag der Bodenverbesserungsgenossenschaft Oberwil-Cham restauriert. Es erhält einen neuen Sockel und wird am heutigen Standort bei der Strasse aufgestellt. [4]

2020 Das Wegkreuz ist im Inventar der schützenswerten Denkmäler in der Gemeinde Cham enthalten. [5]


Aktueller Kartenausschnitt

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Einzelnachweise

  1. Dittli, Beat, Zuger Ortsnamen. Lexikon der Siedlungs-, Flur- und Gewässernamen im Kanton Zug. Lokalisierung, Deutung, Geschichten, Zug 2007, Bd. 4, S. 252
  2. Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Wegkreuzverzeichnis der Gemeinde Cham 1996/1997
  3. Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Wegkreuzverzeichnis der Gemeinde Cham 1996/1997 (Nachtrag)
  4. Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Datenblatt zur Bestandesaufnahme historischer Bauten im Kanton Zug [Stand: 07.03.2019]
  5. Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Inventar der schützenswerten Denkmäler des Kantons Zug, Grundstücknummer 839 [Stand: 17.03.2020]