Wegkreuz Tobelbach

Aus Chamapedia

Das etwa drei Meter hohe Holzkruzifix steht nordöstlich von Rumentikon unweit der Strasse nach Niederwil beim renaturierten Tobelbach. Es gehört der Einwohnergemeinde Cham.


Chronologie

1845 Gemäss dem ehemaligen Denkmalpfleger des Kantons Zug, Josef Grünenfelder, ist das Wegkreuz am Tobelbach erstmals nachweisbar. [1]

1963 Ein neues Holzkreuz wird erstellt und auf einen kleinen Steinsockel gestellt. Am Querbalken wird die Inschrift «19 / HJS / 63» angebracht. Unten am vertikalen Balken sind die Initialen «H.B.» zu lesen. [2]


1504 Wegkreuz Tobelbach Hagendorn 1970 bis 1975 ADA Adolf Zürcher.jpg

Wegkreuz Tobelbach, um 1973


ca. 2000 bis ca. 2015 (?) Die frische, dunkelbräunliche Fassung der Hölzer sowie die noch vollständig intakte vergoldete Inschrift belegen eine erst vor wenigen Jahren vorgenommene Sanierung oder Neuerrichtung des Kreuzes.» Diese kann aber nicht genau datiert werden. [3]


150510 Wegkreuz Tobelbach 060925 TG8 0836.jpg

Das Wegkreuz am Tobelbach zwischen Rumentikon und Niederwil, 06.092025


2024 Das Holzkruzifix ist im Inventar der schützenswerten Denkmäler in der Gemeinde Cham enthalten. [4]


Beschreibung

Das Wegkreuz ist einfach gestaltet und rund 2.5 Meter hoch. Auf dem vertikalen Balken befindet sich die vergoldete Inschrift «HJS». [5]

150510 Wegkreuz Tobelbach Detail 060925 TG8 0837.jpg


Aktueller Kartenausschnitt

Die Karte wird geladen …



Einzelnachweise

  1. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 254
  2. Archiv Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Wegkreuzverzeichnis Gemeinde Cham 1996/1997
  3. Archiv Amt für Denkmalpflege und Archäologie des Kantons Zug, Datenblatt zur Bestandesaufnahme historischer Bauten im Kanton Zug [Stand: 07.03.2019]
  4. www.zg.ch, Amt für Denkmalpflege und Archäologie, Inventar der schützenswerten Denkmäler der Gemeinde Cham, Grundstücknummer 859 [Stand: 11.04.2024]
  5. JHS oder IHS leitet sich von den ersten drei Buchstaben des Namens Jesu in griechischen Grossbuchstaben ab, d.h. I H Σ O Y Σ, wobei das Sigma Σ durch das lateinische S ersetzt wird