Wegkreuz St. Andreas

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Das Wegkreuz auf dem Vorplatz des Schlosses St. Andreas, 30.12.2018
Die Jahrzahl 1776 am Sockel des Wegkreuzes
Ein Ausschnitt aus dem Plan der Städtlerallmend von Jakob Joseph Clausner (1744–1797) zeigt den alten Standort des Wegkreuzes an der alten Zugerstrasse bei der Abzweigung zum Schloss St. Andreas, 1788
Das elegante Sandsteinkreuz aus dem späten 18. Jahrhundert steht seit Anfang der 1990er-Jahre vor dem Schlosstor von St. Andreas. Ursprünglich stand es an der alten Zugerstrasse bei der Abzweigung zum Schloss.


Chronologie

1776 Das Wegkreuz wird wohl von Franz Fidel Landtwing (1714–1782), Kartograf, Oberstleutnant in französischen Diensten und seit 1747 Schlossherr auf St. Andreas in Auftrag gegeben. [1]

1788 Auf dem Plan der Städtlerallmend [2] von Jakob Joseph Clausner (1744–1797) von 1788 ist das Wegkreuz bei der Abzweigung von der alten Zugerstrasse zum Schloss eingezeichnet. [3]

um 1990 Das Wegkreuz wird restauriert und auf dem Platz vor dem Schlosstor aufgestellt.

2017 Das Sandsteinkreuz ist im Inventar der schützenswerten Denkmäler in der Gemeinde Cham enthalten. [4]


Beschreibung

Elegantes Sandsteinkreuz mit Vierpassenden, ohne Korpus, aber mit grossem INRI-Zettel [5]. Am Sockel ist die Jahrzahl 1776 angebracht. [6]


Aktueller Kartenausschnitt

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Einzelnachweise

  1. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 37, 253
  2. Der Originalplan ist 1795 beim Geissweidbrand in Zug zerstört worden, aber im Einwohnergemeindearchiv Cham wird eine zwischen 1795 und 1798 gezeichnete Kopie von Franz Leonz Bonaventura Landtwing (1751–1839) aufbewahrt.
  3. Einwohnergemeindearchiv Cham, Plansammlung. Zur Überlieferungsgeschichte des Planes Dittli, Beat, Zuger Ortsnamen. Lexikon der Siedlungs-, Flur- und Gewässernamen im Kanton Zug. Lokalisierung, Deutung, Geschichten, Zug 2007, Bd. 5, S. 339
  4. www.zg.ch, Amt für Denkmalpflege und Archäologie, Inventar der schützenswerten Denkmäler des Kantons Zug [Stand: 22.09.2017]
  5. Die Initialen I.N.R.I. verweisen auf die lateinischen Wörter Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum («Jesus von Nazaret, König der Juden»), die nach dem Evangelium von Johannes (Joh 19.19–22) auf einer Tafel oben am Kreuz Christi angebracht wurden
  6. Grünenfelder, Josef, Die Kunstdenkmäler des Kantons Zug, Neue Ausgabe, Bd. 2, Die ehemaligen Vogteien der Stadt Zug, Bern 2006, S. 253