Gattiker-Karrer Xaver (1914–1951)
Xaver Gattiker war Bauführer in den Baugeschäften Hauser und Ritter. Als Chamer Bürger war er Bürgerweibel. Eine schwere Krankheit schränkte ihn schon früh ein. Er betrieb dann in Lindencham mit seiner Frau eine Handlung. Gattiker starb 37-jährig.
Stationen
1914 Xaver Gattiker wird am 17. Februar geboren. Er ist Chamer Bürger. [1]
1920er Jahre Xaver Gattiker besucht die Primar– und Sekundarschule in Cham. [2]
1929–1932 Der junge Gattiker absolviert in Zug eine Maurerlehre. [3]
1933–1936 Gattiker besucht die Bauschule in Aarau und erwirbt das Diplom als Werkmeister und Bauführer. [4]
ab 1937 Gattiker arbeitet im Baugeschäft Hauser, später im Baugeschäft von Robert Ritter. [5]
1937 Xaver Gattiker heiratet Sophie Karrer aus Röschenz (BL). [6]
Inserat der Handlung Gattiker in der Zugersee Zeitung, 1950
ab 1939
Gattiker muss Aktivdienst leisten. In dieser Zeit machen sich erste gesundheitliche Probleme bemerkbar. [7]
Gattiker betreibt in Lindencham eine Handlung. [8]
1948 Gattiker muss sich einer ersten schweren Operation unterziehen, der später zwei weitere folgen. Seine Gattin pflegt ihn in dieser Leidenszeit. [9]
1951 Gattiker stirbt am 21. Februar 37-jährig in Lindencham. [10]
Nach dem Tod ihres Mannes führte Sophie Gattiker-Karrer die Handlung weiter, 1951
Gedicht zum Tod von Xaver Gattiker
Geprüft warst du durch Gottes Hand,
mit einem schweren Leiden,
doch dein Mut und Gottes Gnad',
half dir die Schmerzen teilen.
Gepflegt durch deiner Gattin Hand,
nichts war zuviel für ihren Gatten,
lagst du im Bette Wochen lang,
Sie Tag und Nacht dich treu bewachte.
Den Frühling nochmals zu erleben,
und ins grüne Feld hinaus, war deine Hoffnung und dein Streben,
doch leise losch dein Leben aus.
Schlaf wohl du Freund und Kamerad,
der du von uns geschieden,
Gott rief dich ab vom Lebenspfad,
Er gebe dir den Frieden.
So kurz dein Glück, doch arbeitsreich,
was du getan hienieden,
Hast wohl verdient das Himmelreich,
es sei dir Ruh' beschieden,
Nicht sehen wir mehr dein Gesicht,
dein Lächeln froh und heiter,
Starb dein Leib, die Seele nicht,
sie lebt bei uns stets weiter.
Und schlägt nicht mehr dein gutes Herz,
so ist 'es Gottes Wille;
wir Freunde steh'n mit stummem Schmerz,
vor deinem Grabe stille.
Hab' Dank für jedes liebe Wort,
das du uns hast gegeben;
Entriss der Tod den Leib uns fort,
dein Geist wird weiterleben.
Dein Geist und jede liebe Tat,
wird nie auf Erd' vergehen;
Schlaf wohl du lieber Kamerad,
Schlaf wohl! Auf Wiedersehen! [11]
Einzelnachweise
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 23.02.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951
- ↑ Zugersee Zeitung, 02.03.1951